Forschung _Bereich Gesundheit
Der
Aufbau der Forschungstätigkeit im Fachbereich Gesundheit steht in engem
Zusammenhang mit dem Anliegen der Hochschule Fresenius, die Akademisierung der
Gesundheitsfachberufe in Deutschland wesentlich zu fördern und aktiv
mitzugestalten.
Die Notwendigkeit der akademischen Ausbildung in den
Gesundheitsfachberufen (insbesondere in den Therapiebereichen Ergotherapie,
Physiotherapie, Logopädie) ergibt sich aus der Entwicklung des Gesundheitswesens
im allgemeinen und aus der Entwicklung der Fachdisziplinen im Besonderen. Die
Hochschule Fresenius war die erste Hochschule in Deutschland, die in den drei
großen Therapiebereichen Ergotherapie, Physiotherapie und Logopädie
grundständige Studiengänge anbietet und konsequente Forschungsarbeit leistet.
Interdisziplinäre Ansätze sind dadurch strukturell angelegt und sind mit dem Master-Studiengang "Therapiewissenschaft" zukunftsorientiert
ausgelegt.
Die Forschungsziele der Therapiewissenschaft an der Hochschule
Fresenius orientieren sich an Anwenderproblemen und den konkreten
Aufgabenstellungen der beruflichen Praxis. Untersucht und in
Schwerpunktbereichen interdisziplinär bearbeitet werden die Anwendbarkeit von
Ergebnissen der (medizinischen) Grundlagenforschung auf aktuelle
Problemstellungen der therapeutischen Praxis und die Umsetzung von
Forschungsergebnissen zur Lösung konkreter Praxisaufgaben ("Applied
Sciences").
Die Überprüfung, Entwicklung und Optimierung von
gesundheitsfördernden und präventionsfördernden Programmen sowie
Behandlungsverfahren, -methoden und -strategien sind zukunftorientierte
Forschungsschwerpunkte der Hochschule Fresenius.
Darüber hinaus wird
angestrebt, Geräteentwicklungen im therapeutischen Bereich bzw.
Geräteevaluationen durchzuführen. Diese Ansätze werden in enger Kooperation mit
der Industrie verfolgt. Testevaluierung- und Diagnoseentwicklung stellen einen
weiteren Ansatz in den Forschungsschwerpunkten dar. Insbesondere
interdisziplinäre Forschungsansätze (Physiotherapie / Ergotherapie / Logopädie /
Medizin / Sportwissenschaften / Psychologie / Sozialwissenschaften) sind
unumgänglich und werden favorisiert.
Ziel ist die Etablierung einer
praxisorientierten Therapiewissenschaft zur Beschreibung und Erklärung von
therapeutisch initiierten Veränderungsprozessen.